Seelsorgeeinheit Oberes Bhlertal

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"Uns schickt der Himmel" - Wir Minis der Seelsorgeeinheit waren dabei!

„In 72 Stunden die Welt besser zu machen“ war das Ziel der Ministranten aus der Seelsorgeeinheit Oberes Bühlertal. Unter dem Thema „Der Kirchplatz gehört auch uns Jugendlichen“ meisterten wir Teilnehmer mit viel Spaß und Engagement unsere Aufgaben und erreichten das gemeinsame Ziel. Gerne präsentierten wir der Gemeinde auch gegen Ende der 72 Stunden das sehenswerte Ergebnis. 
Beim Vorbereitungstreffen im Gemeindehaus St. Georg in Bühlertann erhielten wir unsere erste Aufgabe. Aus Knete stellten wir unser Maskottchen „Frieda die Schnegge“ her. Gemeinsam mit der Stoppuhr „Stoppi“ und Biene „Sabienchen“ begleiteten sie uns durch die 72 Stunden-Aktion.
Seither stieg täglich die Spannung und wir konnten es kaum erwarten, die Aufgabe zu erhalten und das Projekt zu beginnen. Gedanken im Kopf waren unter anderem: Welches Projekt erhalten wir? Können wir das in 72-Stunden schaffen? Bekommen wir genügend Sponsoren und Unterstützung?
 
Donnerstag, 23. Mai 2019, 17.07 Uhr – Startschuss und Übergabe des Projektauftrages
Wir Teilnehmer und alle anderen Interessierten versammelten uns im Gemeindehaus St. Georg in Bühlertann. Der Auftakt zu unserer 72-Stunden-Aktion war eine Andacht, die wir gemeinsam mit Dekan Thomas Hertlein und Pfarrer Rolf Kurz feierten. Jeder durfte die Fähigkeiten, mit denen er sich in den nächsten 72 Stunden in das Team einbringen kann, auf einen Stein schreiben. Nach dem Segen – spürte man die Anspannung im Raum, welche Aufgabe werden wir nun erhalten?
Im Briefumschlag stand nun das Thema: „Der Kirchplatz gehört auch uns Jugendlichen.“
Wir starteten sofort die Ideensammlung und Planungsphase.
Das gemeinsame Ziel war mit Holzbänken und Holzelementen mit bedeutungsvollen Symbolen den Kirchplatz aufzuwerten. Dies soll am Sonntag nach dem Gottesdienst und während dem gesamten Wahlsonntag der Gemeinde bei guter Verpflegung und Kinderprogramm präsentiert werden.

Freitag und Samstag, 24. und 25. Mai 2019
Am Freitag und Samstag folgten die Taten. Verschiedene Aufgaben mussten nun umgesetzt werden. Wie gehen wir vor? Welche Aufgaben müssen zeitlich zuerst erledigt werden? Auf welche Unterstützungen sind wir angewiesen? Treffpunkt war das Pfarrhaus in Bühlerzell. Von dort aus gingen immer wieder ein paar von uns Teilnehmer los, um Biertischgarnituren, Essen, Trinken, Kuchen, … für das Abschlussfest zu organisieren. So trug jeder seinen Teil zur Gruppenarbeit bei. Dabei baute jeder auf seine Fähigkeiten und lies seinen Talenten freien Lauf. Stück für Stück konnten die Ziele erreicht werden, die wir uns steckten.
Am Samstagnachmittag waren dann die Bänke und alle anderen Holzelemente fertig und wir konzentrierten uns auf den bevorstehenden Sonntag. Bereits gemachte Gedanken zur Vorstellung im Gottesdienst und Ideen für das Kinderprogramm setzten wir um und hatten dabei eine Menge Spaß.
Nach so kurzer Zeit war einfach spürbar, was für eine tolle Gemeinschaft sich in der Gruppe gebildet hat. Denn wieder einmal zeigte sich, wenn alle zusammen helfen, dann kann etwas Tolles entstehen!
Sonntag, 26. Mai 2019
Am Sonntag gab es Zeit unsere Werke (Holzstelen und Bänke) der Gemeinde zu präsentieren. So sahen alle, was wir Kinder und Jugendliche in den vergangenen Tagen auf die Beine gestellt haben. Nach dem Aufbau von Bewirtung und Kinderprogramm rund um unsere Neuheiten auf dem Kirchplatz, stellten wir unser Projekt der Gemeinde im Gottesdienst vor. Wir luden anschließend die Gemeinde zum Verweilen ein. Hier zeigten wir allen Interessierten genau, wie was gemacht wurde. Der Sonntag war ein voller Erfolg! Vielen Dank an alle für die zahlreichen Spenden.
Rückblickend auf die 72-Stunden-Aktion möchten wir uns besonders bei allen Beteiligten und Unterstützern bedanken. Jede noch so kleine Unterstützung bedeutete uns viel. Ein großes Dankeschön geht an Bernd Schneider, der uns Teilnehmer immer mit Rat und Tat unterstützte. Dadurch konnten alle guten Ideen auch umgesetzt werden. Wir freuen uns immer noch sehr über die vielen positive Rückmeldungen der Gemeinde.
Das Organisationsteam (Anja und Katja Kohnle sowie Lukas Pfitzer) sagt: „Vielen Dank an alle Teilnehmer für diese unbeschreibliche Leidenschaft und Motivation, die ihr gelebt habt, um etwas Gutes zu tun. Bleibt so wie ihr seid, es hat uns sehr viel Spaß gemacht! Euch schickt der Himmel!“.

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