Seelsorgeeinheit Oberes Bhlertal

Seitenbereiche

Volltextsuche

Navigation

Weitere Informationen

Seiteninhalt

Rückblick - Öschprozession in Bühlertann und Bühlerzell

An Christi Himmelfahrt führt die Katholiken im oberen Bühlertal nach dem Gottesdienst die Öschprozession hinaus in die Frühlingsnatur, um Gott für ein gutes Erntejahr zu bitten und um seinen Segen für die Menschen und ihre Anliegen. 
 

 Wohlauf mit hellem Singen, hinaus ins grüne Feld, mit diesem Lied beginnen die Bühlerzeller Katholiken nach dem feierlichen Gottesdienst im Bühlertaldom den Bittgang hoch zum Feldkreuz am Roßberg mit Pfarrer i.R. Rudolf Widmann. Der herrliche Blick oben am Kreuz ins Bühlertal entschädigt dann für den beschwerlichen Aufstieg. Der Kirchenchor gestaltet den Gottesdienst und die Öschprozession in Bühlerzell mit. In den Gebeten und Gesängen bitten die Gläubigen dann um Segen für die Arbeit, um Vertrauen und Gelassenheit, um Bewahrung der Schöpfung und Sicherheit auf allen Wegen und um Gerechtigkeit und Frieden in der Welt.
 

Nach dem Festgottesdienst in der St. Georgskirche in Bühlertann machte sich die Kirchengemeinde bei traumhaften Wetter mit Pfarrer Rolf Kurz auf den Öschprozessionsweg mit vier Stationen. Erste Station war das Kreuz am Ortsausgang von Bühlertann in Richtung Bühlerzell. Zweite Station ist traditionell das Flurkreuz am Hohenberg, weit draußen, mitten in der Natur. Die dritte Station befindet sich auf dem Privatgrundstück von Familie Köder neben dem Friedhof. Von hier aus sind es nur noch 100 Meter bis zur Gangolfskapelle, wo die Prozession abschloss.
Öschprozession ist ein Bittgang durch die Fluren. In Bühlertann wird immer deutlicher wie der Feiertag ins Alltägliche abgleitet. Der Verkehr drängt die Prozession zur Seite, Vatertagswanderer bestimmen das Bild und die reiche Bautätigkeit im Ort gibt dem Weg zunehmend ein anderes Gesicht.
 
Josef Hirsch und Otto Hock
 

Weitere Informationen